Montag, 12. Januar 2015

Der Korb ist vorbereitet

So der Korb ist vorbereitet für das Bienenvolk. Die Anfangsstreifen und die sogenannten Speile(Stützstöcke für die Waben) sind im Korb. Nun muss es nur noch Mai werden.

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Dienstag, 30. Dezember 2014

Ein Versuch! oder besser gesagt eine Liebhaberrei

So ich will nächstes Jahr mal 1 Volk in einen Strohkorb ein-logieren.


Mal sehen was das wird! gespannt bin ich schon.

Ich werde im Frühjahr so im Mai- Juni ein Schwarm oder ein Kunstschwarm in den Korb fegen. Ich halte euch auf dem Laufenden mit Bildern bzw einem kleinem Film. Ich werde nur 4 Anfangsstreifen oben in dem Korb anbringen als Hilfe.







Samstag, 6. Dezember 2014

Wissenschaftler warnen vor überdurchschnittlichen Winterverlusten bei Bienenvölkern

Wachtberg (ots) - Bereits im Frühjahr prognostizierten die deutschen Bieneninstitute aufgrund des milden Winters 2013/2014 und des frühen Trachtbeginns erhöhte Verluste für den kommenden Winter. Im Oktober schien dies auch Wirklichkeit zu werden. In vielen Bienenvölkern herrschte ein hoher Befallsgrad mit der Varroa-Milbe, die als eine der Hauptursachen für das Bienensterben im Winter gilt.
Die jährlich durchgeführte bundesweite Herbsterhebung des Fachzentrums für Bienen und Imkerei in Mayen lieferte jetzt dafür auch entsprechende Zahlen. Mehr als ein Drittel der an der Umfrage beteiligten Imker (18.000) berichteten von Ihren Völkern. Danach sind im Spätsommer und Herbst ab September bis November bundesweit bereits 6,8 % eingegangen. Überdurchschnittlich stark betroffen sind unter anderem die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Bayern oder Sachsen-Anhalt. Geringere Verluste, allerdings auch über dem Niveau der Vorjahre, wurden bis zum Abschluss der Erhebung aus Nordrhein-Westfalen oder Hessen gemeldet. Setzt man die Herbstdaten früherer Erhebungen zu den dann folgenden Winterverlusten in Beziehung, gehen die Wissenschaftler davon aus, dass im Frühjahr 2015 im Schnitt mehr als 20 % aller Völker nicht mehr leben werden. In den stärker betroffenen Regionen können die Verluste 25 - 30 % betragen. Genaue Daten aus der Umfrage sind unter http://www.deutscherimkerbund.de/index.php?dib-pressedienst zu finden.
"Sollten die Verluste in dieser Höhe zustande kommen, wovon wir nach den bisherigen Erfahrungen ausgehen müssen, so wird dies negative Auswirkungen in zweierlei Hinsicht haben", sagt die Geschäftsführerin des Deutschen Imkerbundes e. V. (D.I.B.), Barbara Löwer. "Zum einen spielen Honigbienen als Bestäuber besonders im Frühjahr für die Landwirtschaft und den Obstbau eine immens wichtige Rolle. Fehlen Honigbienen, so werden Raps und Obstkulturen unzureichend bestäubt. Dies wird sich sowohl auf die Quantität als auch Qualität der Erträge auswirken. Zum anderen wird dies Einfluss auf die Frühjahrsernte bei Honig haben. Und das spürt dann der Verbraucher, der deutschen Honig kaufen will."

Donnerstag, 13. November 2014

Situation im November 2014


Kleiner Beutenkäfer jetzt auch auf Sizilien entdeckt

Am 7. November hat das Istituto Zooprofilattico Sperimentale de Venezia als nationales Referenzlabor für Bienenhaltung den ersten Fund des Kleinen Beutenkäfers Aethina tumida nun auch auf Sizilien in der Provinz Siracusa bestätigt.
Damit liegt der neue Fundort außerhalb der ersten 100 km Überwachungszone, was die Vermutung nahe legt, dass es Wanderbewegungen schon vor der ersten Feststellung im September oder möglicherweise auch danach aus Calabrien gegeben hat.
 
Der Käfer ist somit in Süditalien endgültig angekommen. Weitere mögliche Verschleppungen in andere Gebiete werden zur Zeit geprüft. Nach Aussage des Kleinen-Beutenkäfer-Spezialisten in Südafrika Mike Allsopp gilt der Käfer damit zumindest in Italien als etabliert. Man kann nur noch versuchen, die weitere Ausbreitung zu verhindern.
Ob und wie weit der Käfer bereits durch Wanderungen mit Bienenvölkern oder den Austausch von Bienenmaterial weiter verbreitet worden ist, bleibt offen. In der damit möglichen unkontrollierten Verbreitung besteht die eigentliche Gefahr. Daher gilt es wachsam zu sein und auch einen Verdacht sofort beim zuständigen Veterinäramt  anzuzeigen.
Dennoch heißt es, Ruhe bewahren. Noch besteht die Chance, die weitere Verbreitung zu stoppen. 
 
Bisher werden in Italien zur Eindämmung der weiteren Verbreitung noch alle Völker von Bienenständen, auf denen der Käfer gefunden wird, abgetötet.
Wie die Untersuchungen der Veterinärbehörden vonstatten gehen, kann man in Dokumentations-Videos verfolgen. Man sieht dort auch deutlich den Kleinen Beutenkäfer auf den Waben und in den Beuten.

Abschied von Dr. Gerhard Liebig

  Dr. Gerhard Liebig ist am 19. Mai 2026 verstorben. Mit ihm verlieren die Imkerei und die Bienenkunde eine der prägenden Stimmen der letz...