Sonntag, 25. Dezember 2016

Frohes Fest!!!

Hallo

Die Imkerei Böhm wünscht ihnen ein frohes Fest und ein guten Rutsch ins neue Jahr 2017.

Im Neuen Jahr gibt es auch ein paar neue Angebote z.b. Cilli mit Honig oder so genannter Winterhonig( Ingwer mit Honig).


schau bis nächstes Jahr


Sonntag, 11. Dezember 2016

Weihnachtsmarkt in Badenhausen(Reiffeisenmarkt)

So es ist geschafft der 1 Weihnachtsmarkt für dieses Jahr ist geschafft. Mit tatkräftiger mithilfe von meinem Sohn.


Wir hatten eine breite Palette an Honigen und Bienenerzeugnissen wie z.b. Kerzen, Meet.



Der Markt war gut besucht und ab nächste Woche wird im Markt user Honig zu kaufen sein.


Blütenpollen

Wie gewinnt der Imker Blütenpollen, Bienenpollen?
 
Blütenpollen sorgen für die Bestäubung von Blütenpflanzen und sorgen so für den Erhalt/die Vermehrung von Pflanzen sowie einen gesicherten Ernteertrag.
Die Bestäubung, also das Übertragen von Bienenpollen, wird entweder direkt, in den meisten Fällen jedoch indirekt durchgeführt. Bei der direkten Bestäubung fällt Bienenpollen auf die Narbe dergleichen Blüte, bei der indirekten Bestäubung hingegen wird Blütenpollen durch Bienen (oder andere Insekten) bzw. Wind auf die Narben anderweitiger Blüten übertragen.
Aber wie erhält eine Imkerei die Bienenpollen? Die Bienen sammeln den Pollen und streifen ihn an den vom Imker angebrachten Einfluglöchern ab. Der Pollen wird dann getrocknet und gesäubert, auch mit Hilfe von Wind, der die feineren Verunreinigungen wegbläst. Abschließend wird der Pollen noch auf Schadstoffe untersucht und schließlich abgepackt. In dieser Form können Sie auch bei Cum Natura Blütenpollen kaufen.
Bereits seit Millionen von Jahren sammeln die Bienen den Blütenpollen, den sie als wichtige Eiweißquelle zur Aufzucht des Nachwuchses und zur Versorgung ihrer Drüsen, welche Fermente, Futtersaft sowie Wachs herstellen, benötigen. Pollen gilt auch von je her als beliebte Nahrungsergänzung für Menschen. Blütenpollen enthalten vielerlei wertvolle Bestandteile wie Eiweiß, Zucker, Vitamine, Wuchs-, Antibiotika-Stoffe sowie weitere hormonartige Stoffe, Duftstoffe, Fette und auch Wasser. In unserem Shop können Sie natürlich den hochwertigen Bio Blütenpollen kaufen, um diesen gesunden Mix zu genießen.
Angeblich haben Wissenschaftler herausgefunden, dass sich unter Hundertjährigen sehr viele Imkermeister oder Landwirte befanden, welche regelmäßig Honigwaben inkl. Bienenbrot (also von Bienen fermentierter und haltbar gemachter Blütenpollen) verspeisten. Insbesondere die vielfach enthaltenen Aminosäuren, auf welchen das menschliche Leben basiert, sollen bei der Aufrechterhaltung und Förderung der Gesundheit eine große Rolle spielen. Es wurde errechnet, dass eine Dosierung von ca. 30 Gramm Pollen ausreichen soll, um den täglichen Eiweißbedarf eines Erwachsenen zu erfüllen. Trotz einiger nicht gesicherter Berichte wird Blütenpollen hierzulande bereits seit Jahrzehnten als Stärkungs- und Nahrungsergänzungsmittel in Form von reinen Pollen, Granulat, Pulver oder Kapseln erfolgreich verwendet.

Anwendung und Wirkung
 
Die Anwendung von Blütenpollen ist vielfältig, die Wirkung vielfach positiv. Er hilft etwa
  • generell das physische und geistigen Leistungsvermögen anzuheben
  • Ernährungsdefizite auszugleichen
  • den erhöhten Bedarfs an wichtigen Substanzen, beispielsweise bei Schwangerschaften, Stillzeiten oder Stresssituationen zu decken
  • die Widerstandsfähigkeit gegen Infektionen, beispielsweise Grippe, zu verbessern
  • dem vorzeitigen Altern entgegenzuwirken
Verschiedene Studien sollen belegen, dass Pollen eine positive Wirkung auch bei Krankheitsbildern wie Kraftlosigkeit im physischen und psychischen Bereich, Appetitlosigkeit oder Magersucht aufweist.
Blütenpollen kaufen können Sie bei der Schwarzwälder Imkerei Cum Natura in verschiedener Ausführung:
Blütenpollen im 250 oder 500 Gramm Beutel
Reiner Blütenpollen, Spanischer Province, bunte Sortierung, werterhaltend getrocknet, schonend gereinigt.
Dosierung und Einnahme: Pro Tag einen leicht gehäuften Esslöffel gut zerkaut einnehmen oder in Joghurt, Müsli oder Saft untermixen.
API FIT Trinkampullen mit oder ohne Alkohol
Mit Blütenpollen- und Weizenkeimextrakt, Gelée Royale, Propolis in Honig inkl. natürlichem Vitamin C und E.
Dosierung und Einnahme: Pro Tag eine Ampulle schluckweise trinken, hierbei jeden Schluck 15 Sekunden im Mund behalten.
API Mix - darin ist Blütenpollen enthalten, Sommerblütenhonig, Gelée Royale sowie Propolis

Fachliteratur zum Thema Pollen
 
(ein Auszug aus "Nutzen Sie die Schätze Ihres Imkers" v. Jutta Oppermann)
Lebenselixier und kulinarischer Genuss- nicht nur für Kinder
Ob auf dem Brot, im Dessert oder Gebäck, im Tee oder als schmackhafte Beigabe von delikaten Bratensoßen - Erwachsene wie Kinder lieben Honig. Die süße und dazu noch sehr gesunde Köstlichkeit gehört zu unserer täglichen Ernährung wie Salz und Pfeffer. Bevor der Honig uns jedoch das Leben schmackhaft macht, sind tausende Bienen unterwegs, um ihn emsig zu gewinnen. Über 50.000 Kilometer - das ist mehr als eine Umrundung der Erde - legen Arbeiterbienen zurück, damit gerade einmal 500 Gramm Blütenhonig im Bienenstock gelagert werden können. Währenddessen steuern sie bis zu zehn Millionen Pflanzen an, um den Blütennektar mit ihrem Rüssel aufzusaugen und im Magen zu deponieren. Im Bienenstock wir der frische Blütennektar, der einen Wassergehalt von etwa 70% hat, von den Stockbienen in Empfang genommen und zunächst getrocknet. Danach wird der unreife Honig in Wabenzellen gegeben und immer wieder mit dem Rüssel aufgesaugt und im Honigmagen zwischengelagert. Dort wird er mit Enzymen, organischen Säuren, und weiteren Substanzen verfeinert. Bei diesem Reifungsprozess entwickelt sich der typische Geruch und Geschmack des Honigs. Ist er ausgereift, wird er in die Waben gefüllt. Diese werden mit Wachsdeckeln verschlossen.
Nicht alle Bienen gewinnen ihren Honig aus Blütennektar. Einige Völker nutzen dafür den Honigtau, die meist kristallklaren, süßen Tröpfchen auf den Blättern von Bäumen oder Tannennadeln, die nichts anderes sind als Ausscheidungen von Blattläusen. Kaum zu glauben: Auf diese Weise entsteht exquisiter, köstlicher Waldhonig, der in der Regel dunkler und flüssiger ist und etwas herber schmeckt als Sommerblütenhonig.
Dort erfahren Sie auch mehr über den Honig als Heilmittel mit Tradition.
Jahrhundertealtes Wissen, das heute hilft.

In dem Buch "Nutzen Sie die Schätze Ihres Imkers" erfahren Sie mehr über den Honig als "Naturmedizin" und wie Sie ihn einsetzen können z. B. als Kraftspender, zu Schutz und Vorsorge, bei Infektionen, für die Verdauung, als Wundenheiler..

Sonntag, 16. Oktober 2016

Diskussion um Glyphosat geht weiter

D
In den vergangenen Ausgaben von D.I.B. AKTUELL haben wir be-
reits mehrfach über den Pflanzenschutzmittelwirkstoff Glyphosat,
dessen Zulassung am 30.06.2016 aus lief, und die hoch emotional 
geführte Debatte um die Verlängerung berichtet. Die EU-Kommission 
hat am 29.06.2016 entschieden, die Genehmigung des Wirkstoffes 
bis zum Abschluss der chemikalienrechtlichen Überprüfung durch
die Europäische Chemikalienagentur für 18 Monate befristet zu verlängern.
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL),
das in Deutschland für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln zuständig ist,
hat einen Fragen - und - Antworten - Katalog zur Verlängerung von Glyphosat 
erstellt, derunter
https://www.bvl.bund.de/DE/04_Pflanzenschutzmittel/06_Fachmeldungen/
2016/2016_06_03_Fa_Wirkstoffgenehmigung_Glyphosat.html

zu finden ist.
Alle drei zuständigen Risikobewertungsbehörden auf nationaler, EU - und WHO -
Ebene (BfR,EFSA,JMPR) sind derzeit der Ansicht , dass kein Krebsrisiko durch 
den Wirkstoff Glyphosat bestehe und daher die Verlängerung erteilt werden könne.
Am 1. August wurden von der EU - Kommission ergänzend die 
Zulassungsbedingungen eingeschränkt. So sollen die Mitgliedstaaten, 
die für die Zulassung von Mitteln mit dem Wirkstoff Glyphosat zuständig sind,
sicherstellen, dass Handelspräparate nicht mehr den Beistoff POETallowin 
enthalten, da die EFSA davon ausgeht, dass dieser Beistoff für die 
negativengesundheitlichen Effekte verantwortlich ist. 
Außerdem sollen Anwendungen in öffentlichen Parks 
und Gärten, Sport- und Freizeitgeländen, Schulgeländen und Kinderspielplätzen 
sowie in der Nähe von Einrichtungen des Gesundheitswesens auf ein Minimum reduziert
oder verboten werden. Des Weiteren soll darauf geachtet werden, dass vor der Ernte nur 
Anwendungen durchgeführt werden, die der guten landwirtschaftlichen Praxis entsprechen. 
Die Steuerung des Erntezeitpunktes (Sikkation) oder die Optimierung des Dreschvorgangsselbst 
werden danach nicht als gute landwirtschaftliche Praxis angesehen.
(Etliche dieser Einschränkungen werden in Deutschland bereits seit einiger Zeit umgesetzt.)
Der D.I.B. bedauert die Verlängerung der Zulassung und hält die Einschränkungen für nicht
weitreichend genug.
D.I.B.- GF B. Löwer dazu: „Unsere Verbotsforderung basiert nicht auf der eventuellen
Gesundheitsgefährdung für den Mensch, denn hier fehlen uns zum einen die fachliche
 Kenntnis und zum anderen einheitliche, wissenschaftliche Begründungen. 
In Bezug auf die Bienengesundheit und die Verschlechterung der Nahrungsbedingungen
 spielt Glyphosat jedoch für Blüten besuchende Insekten eine wichtige Rolle, 
da durch seinen Einsatz wichtiges Ackerbegleitgrün und damit Nahrungsquellen vernichtet 
werden. Dies haben wir in unserer Argumentation für ein Verbot des Totalherbizids
gegenüber politischen Vertretern immer wieder betont. Für falsch halten wir jedoch
 die Austragung der Debatte um die Verlängerung auf Kosten des wertvollen Nahrungsmittels Honig,
 wie sie seit Anfang Juli geführt wird. “Am 4. Juli wurde vom ZDF in der Sendung WISO erstmals
 zu „Glyphosat im Honig“ berichtet. Anfang September veröffentlichte Ökotest zum Thema 
einen Beitrag. Dazu Folgendes: Der Pflanzenschutzmitteleinsatz ist grundsätzlich ein Problem 
in der Landwirtschaft. Allerdings regelt die Bienenschutzverordnung das Sprühen in blühende
 Bestände und die Gefahr für Bienen. Der Wirkstoff Glyphosat ist als B4 Mittel als
 bienenungefährlich eingestuft und wird als Breitbandherbizid weltweit seit
 über 30 Jahren zur Unkrautbekämpfung eingesetzt. Üblicherweise wird das Pflanzenschutzmittel
 vor der Aussaat auf die Felder ausgebracht, um zwar das Unkraut, nicht aber die
 jungen Kulturpflanzen wie Mais oder Raps abzutöten. 


(c) DIB 6.09.2016

Abschied von Dr. Gerhard Liebig

  Dr. Gerhard Liebig ist am 19. Mai 2026 verstorben. Mit ihm verlieren die Imkerei und die Bienenkunde eine der prägenden Stimmen der letz...